La cassata


Das Wort „cassata“ kommt aus dem arabischen Qas’at, Eimer, oder aus dem lateinischen Caseum, Kaese.
Es handelt sich hierbei um eine traditionelle sizilianische Torte aus Topfencreme, Biskuit, Teig, kandierte Fruechte und Zuckerguss.
Obwohl das reept recht einfach klingt, gibt es unzaehlige ortsbestimmte Varianten. Vor allem das Aeussere kann varieren zwischen ener einfachen Glasse mit kandierten Orangenschalen bis zu einer barocken Verzierung mit ganzen Fruechten jeder Art und bunten Zuckerperlen.
Je nach Lage koennen auch Pistazien, Pinoli, Schokolade, Zimt, Maraschino hinzugefuegt werden.  
Der Ursprung der Cassata beruht auf der Vorherrschaft der Araber ueber Sizilien (IX – XI Jahrhundert).
Die Araber haben in Palermo die Zuckerruebe, die Zitronen, das Zitronat, die herbe Orange, die Mandarine und die Mandeln eingefuehrt.
Zusammen mit dem Topfen, den man in Sizilien schon seit Urzeiten produziert, waren hiermit alle Grundzutaten fuer eine Cassata vereint. Am Anfang war die Cassata einen einfache Rolle aus Muerbteig gefuellt mit Topfen und rundum glassiert wurde sie im Ofen gebacken.  
Waehrend der Normannenzeit wurde in Palermo, im Kloster Martorana, ein besonderer Teig entwickelt, den man Pasta Reale oder Martorana nennt, ein Teig aus Mandelpaste und Zucker; gruen durch den Einsatz von Kraeutern, ersetzte er den urspruenglichen Teig.
So wurde die Cassata nicht mehr im Ofen gebacken, sondern frisch und kalt serviert.  
(Trotzdem wird auch heute noch die urspruengliche Cassata verlangt).
Die Spanier haben in Sizilien die Schokolade und das Biskuit eingefuehrt und waehrend der Barockzeit auch die kandierten Fruechte.
Damals war die Cassata eine traditionelle Suesspeise der sizilianischen Orddensfrauen und hauptsaechlich zur Osterzeit produziert.  
Einoffizielles Dokument einer Bischofssynode von Mazara del Vallo im Jahr 1575 behauptet, dass man auf die Cassata waehrend den Feiertagen, nicht verzichten kann.  
Ein sizilianisches Sprichwort sagt, „Tintu è cu nun mancia a cassata la mattina di Pasqua“ (armselig ist derjenige, welcher zu Ostern keine Cassata isst).   
Die typische Dekoration der Cassata Siciliana wurde im Jahr 1873 bei einer Vorstellung in Wien vom sizilianischen Konditor Cav. Salvatore Gulì entwickelt, der in der palermitanischen Hauptstrasse, nach Vittorio Emanuele benannt, seine Konditorei hatte.

Anelletti

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Panelle e Crocchè

Pasta mit sardinen

Sardines “a beccafico”

Lo sfincione